Die ersten Tage als Familie – was möchte ich diesmal anders machen

Die Tage bis zum Entbindungstermin sind gezählt. Man wird nervös, will das kleine Bündel Glück endlich in den Armen halten und hat noch keine Vorstellung von dem was wirklich auf einen zukommt.

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Baby No.2 – Die ersten vier Monate

Processed with VSCO with a4 presetDas wir ein zweites Kind wollen, war von Anfang an klar. Eigentlich war es erst ca. ein Jahr später „geplant“ aber seit wann kann man das schon wirklich planen?! Unsere zweite Erbse ist also ein absolutes Wunschkind – nur hat das Baby sich etwas früher in unser Leben geschlichen. Wie hat mein Frauenarzt so schön gesagt „Wenn sich jemand so sehr ins Leben drängelt, dann hat es eine besondere Aufgabe“. Aber erstmal von vorne…

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Babadá Design – Ein Shop zum verlieben

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Heute möchte ich euch ein tolles Label aus meiner Heimatstadt vorstellen. Ich habe von Laura und ihrem Label „Babadá Design“ das erste Mal bei uns in der Heimatzeitung gelesen. Eine Zwillingsmami die ihr Hobby zum Beruf macht. Das erste was ich dachte war „cool“ und das zweite war „und das mit Twins! Respekt!“

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Die große Welt der Beikost -Teil 4 „Eure Erfahrungen“

Der letzte Teil zu dieser Blogpost-Reihe gilt ganz euch und ich freue mich, dass sich ein paar von euch dazu bereiterklärt haben ihre Erfahrung mit uns zu teilen. Ihr seid spitze!

Den Anfang machen Gina und ihr kleiner Leo. Ihr könnt Gina bei Instagram unter @fischoma finden.

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Wann hast du bei Leo mit der Beikost gestartet und welche Anzeichen gab es?

Um nicht im Meilensteinchaos gepaart mit meiner Noch-Stilldemenz zu versinken „wann hat mein Kind“, „mit welchem Monat…“, „ab wann haben wir angefangen…“ startete ich den ersten Breiversuch mit Pastinake im Juli, als Leo 5 Monate alt wurde.

Bis dahin hatten wir in den Tagen zuvor bemerkt, dass Leo interessiert war an dem, was auf unseren Tellern lag. Hätte er mit seinen Blicken die Spaghetti auf dem Teller verschwinden lassen können – so wären sie verschwunden 😉

Aber Pasta mit schön viel Knoblauch, Salat und Co. sind noch nichts für einen kleinen Babybauch!

Daher haben wir Leo unterwegs, zB. im Schwimmbad, Melonenstücke und Erdbeeren angeboten, die er mit Genuss bis zur Unkenntlichkeit gelutscht hatte. Zuhause starteten wir den Brei mit Pastinake. Allerdings wurde es Pastinake aus dem Gläschen. Denn nirgends gab es frische Pastinake zu kaufen! Also vertrauten wir den gängigen Babykostherstellern wie Hipp, Alete und auch DM Bio.

Machst du BLW, Breikost oder einen Mix aus beidem? Gibt es einen bestimmten Grund dafür?

Bevor Leo mit den Breien startete und ich die Meinung manch erfahrener Mama verinnerlicht hatte und auch zwei Bücher zum Thema Brei vs. BLW gelesen hatte, war ich zugegebenermaßen ein wenig überfordert (Kochen für Babys und GU- Die neue Babyernährung).

Beides hat Vorteile. Beides beinhaltet Nachteile.

Abgeschreckt hatte mich bei BLW, dass man hinterher eine Bombe ins Esszimmer werfen könnte! Auch stellte ich mir die Frage: wird Leo satt, wenn er nur an Brotrinde, Karottensticks und Kartoffelschnitze lutscht?! Und was mache ich wenn Leo sich verschluckt? Ich glaube nämlich, dass ist die Angst Nummer 1 aller Eltern!

Anfänglich gab es bei uns ausschließlich Brei. Zu 90% koche ich diese selbst.

Wenn es aber unterwegs mal schnell gehen muss oder ich wie bei der Pastinake das Problem hatte, dass ich sie nicht bekommen habe, dann verwende ich ein Gläschen. Da wir Leo abends bei unserem Abendessen oder Mittags an den Wochenenden zu uns an den Tisch setzen, bieten wir ihm jedes mal etwas von unseren Tellern an. Sei es ein Stückchen Brot, eine Karotte, gedämpfter Brokkoli, Gurke (bäh) oder die überaus beliebten Hirseflips.

Die Mischung machts und ich finde es auch sehr wichtig, dass Leo mit seinen fast 8 Monaten lernt, wie Lebensmittel aussehen. Und es ist toll zuzusehen, wie er sich für Essen begeistern kann! Ja, das kann man auch überallhin werfen!

Hattest oder hast du Probleme bei der Beikosteinführung? Wenn ja, welche und wie hast du sie gelöst?

Anfänglich war die Beikosteinführung eher so ein „ah, hmmm… okay…“ -Erlebnis. Da stand das Einkaufen, Zubereiten und Erwärmen in keinster Relation zu dem was Leo gegessen hatte. 5 Löffel. 12 Gramm. Und wenn die Konsistenz nicht stimmte, dankte er mir meine Kochkünste mit einem „BÄÄÄH“.

Ein wenig frustriert war ich schon.

Aber mit Gelassenheit schafften wir es, dass Leo mittlerweile recht gut im Mittagsbreimampfen ist. Ich biete ihm Abwechslung. Die Menüs gibt es allerhöchstens nur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.

Den Abendbrei haben wir mit 6 Monaten gestartet – es ist der absolute Wahnsinn wie viel Leo hier in wenigen Minuten verspeist! Mit 7 Monaten folgte der Nachmittagsbrei.

Gibt es Tipps & Tricks die du an uns weitergeben möchtest?

Wie ich Probleme der Beikosteinführung gelöst habe?

Ich habe einige Tipps und Tricks für euch zusammengestellt. Sie sind einfach umzusetzen. Manchmal ist es wirklich nur eine Kopfsache. Nicht von unseren kleinen Rackern. Wir sollten uns einige Dinge zu Herzen nehmen:

– Jedes Baby hat sein eigenes Tempo. Lasst euch nicht verrückt machen, wenn das Baby eurer Freundin schon 200g ab dem ersten Tag isst und euer Schatz nur 3 Löffel schafft.

– Manchmal wird man abschätzend angeschaut wenn man Gläschen gibt. Ich distanziere mich davon total. Man ist keine Minus-Mama, nur weil man ein Gläschen gibt! Wenn wir unterwegs oder im Urlaub sind, kriegt Leo auch eine leckere Mahlzeit erwärmt.

– Auf was ich bei Gläschen allerdings achte: keine Konzentrate (Zuckerfallen!) und Milchpulver/Süßmolkepulver. Ich rühre den Nachmittags- und Abendbrei lieber selbst an mit Hirseflocken oder Grieß oder Dinkelschmelzflocken und Wasser + 3,5% Milch. Dazu kommen dann einige Löffel Fruchtmus aus Gläschen. Mein Gefrierschrank besteht nämlich nur noch aus eingefrorenen Mittagsbreipäckchen 🙂

– zum Thema Kuhmilch: hört auf euer Bauchgefühl, denn hier gehen die Meinungen auseinander. Ich bin der Überzeugung, Leo soll Kuhmilch im Brei bekommen. Ist mir persönlich lieber als eine Folgemilch oder ein Pulver, dessen Herkunft ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Allergien, so meine Meinung, können auch durch Vermeidung entstehen.

– apropos „wie bewahre ich meine vorgekochten Breie auf?“:

ich habe mir von der Marke Kiddo Feedo (auf amazon erhältlich) diese kleinen Silikonförmchen geholt. Darin friere ich meinen Brei portionsweise ein, und sobald sie tiefgefroren sind, kommen sie in kleine Tütchen, die ich beschrifte. Genauso handhabe ich das auch mit Apfelsaft: diesen friere ich in simple Eiswürfelbecher ein und gebe einen zu jeder Mahlzeit dazu.

– der Philips Advent Dampfgarer ist ein wahrer Schatz! Es geht so komplikationslos! Gemüse rein, Wasser auffüllen. Wenn er fertig gegart hat piepts. Dann mixen und umfüllen!

Was du uns sonst noch erzählen möchtest….

Ich könnte noch so viel berichten aus unserem Breialltag!!! Es ist wahnsinnig spannend und aufregend. Manchmal wird es ziemlich chaotisch, gerade wenn der/die Kleine husten oder niesen muss, aber den Mund noch voller Brei hat. So ist das nun mal. Unser Leben mit Kind:-D

Ich freue mich sehr, hier über uns schreiben zu dürfen und wenn ihr Fragen habt, besucht uns bei Instagram!

Auch die liebe Vivian und ihre zuckersüße Neyla teilen ihre Erfahrungen mit uns. Unter @funnyviva könnt ihr sie auf Instagram finden.

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Wann hast du bei Neyla mit der Beikost gestartet und welche Anzeichen gab es?

Anfangs haben wir viel zu früh mit der Beikost gestartet. Neyla war gerade mal gute 4 1/2 Monate alt. Ich muss zugeben, dass mich Instagram da etwas verunsichert hat, da auf einmal fast alle Märzmamis mit der Beikost gestartet haben. Neyla war total interessiert an unserem Essen und hat nur darauf gestarrt. Da war für mich klar: die will was essen.

Wir haben ganz typisch mit Möhrenbrei angefangen. Ich habe aber schnell gemerkt, dass Neyla einfach noch nicht so weit ist und habe bereits nach 2 – 3 Tagen aufgehört ihr Brei zu geben. Sie war einfach noch viel zu klein. Natürlich hat Neyla ein bis zwei Löffel gegessen,da es etwas Neues für sie gewesen ist und ja auch total interessant.

Ich habe mich dann im Internet etwas belesen und habe an einem Beikost-Kurs bei meiner Hebamme teilgenommen. Mir war wichtig, Neyla volle 6 Monate zu stillen, was auch empfohlen wird. Neyla war dann knappe 6 Monate alt und wir haben mit der Beikost neu gestartet. Ich habe da schnell gemerkt das sie viel aufmerksamer gewesen ist und bereits „besser“ gegessen hat.

Unsere Anzeichen waren dann bei ihren knappen 6 Monaten 1, 3, 5, 6 und 7 = Trockenkauübungen, selbstständiges Sitzen, nach Dingen greifen, aussetzen des Zungenstoßreflexes, vom Rücken auf den Bauch drehen (siehe hierzu auch die Auflistung in Teil 1 der Beikostreihe)

Neyla ist mir regelrecht auf mein Essen gefallen und saß nur noch mit Mund offen vor mir oder meinem Mann wenn wir etwas gegessen haben 🙂

Machst du BLW, Breikost oder einen Mix aus beidem? Gibt es einen bestimmten Grund dafür?

In erster Linie gibt es Brei. Ich habe erst selbst gekocht, was Neyla aber ziemlich schnell verschmäht hat. Habe dann auf dmBio Gläschen gewechselt, welche hier super gegessen werden. Selbstgekochtes wird hier nicht akzeptiert. Auch voll ok.

Zwischendurch gibt es aber auch mal eine Gurke oder Banane. Anfangs habe ich den Fruchtsauger von Nuby benutzt und ihr dadurch Obst und Gemüse gegeben, weil ich Angst vor dem Verschlucken hatte/habe. Aber jetzt bekommt sie das Obst oder Gemüse so in die Hand und das läuft ganz gut. Mit ihren 4 Zähnchen beißt sie dann auch mal ein gutes Stück ab, was ich aber meistens erst im Nachhinein gesehen habe. Also zum Glück nichts mit Verschlucken. Hirsekringel sind hier auch der absolute Renner. Natürlich alles immer unter Aufsicht.

Hattest oder hast du Probleme bei der Beikosteinführung? Wenn ja, welche und wie hast du sie gelöst?

Ja, wie oben schon geschrieben. Wir haben einfach viel zu früh gestartet. Da wir ja noch nicht intensiv mit der Beikost angefangen hatten, war dies auch kein Problem diese zu unterbrechen und noch einmal im richtigen Zeitpunkt anzufangen.

Gibt es Tipps & Tricks die du an uns weitergeben möchtest?

Am wichtigsten finde ich, dass ihr auf euer Bauchgefühl und noch wichtiger auf die Bedürfnisse und Anzeichen eurer Babys achtet. Ich glaube unsere Kleinen können uns schon genau deuten wann der richtige Zeitpunkt ist um mit der Beikost oder auch BLW anzufangen. Sich Zeit nehmen und mit Ruhe die Beikost oder BLW durchführen.

Was du uns sonst noch erzählen möchtest….

Ja was möchte ich noch erzählen … 🙂

Vielleicht mich kurz vorstellen: Ich heiße Vivian und bin 28 Jahre alt, bin verheiratet und habe eine Tochter namens Neyla. Sie ist jetzt knappe 7 Monate alt.

Ich freue mich, dass die liebe Antonella mich gefragt hat, ob ich euch einen kleinen Einblick in unseren Beikoststart geben möchte und hoffe das ich ihr und auch euch, in dieser doch mal etwas komplizierteren Beikostwelt ein wenig helfen kann.

Auch Lisa teilt ihre Erfahrungen die sie mit ihrer kleinen Zaubermaus Greta gemacht hat. Ihr könnt Lisa bei Instagram unter @lisaflorentine finden.

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Wann hast du bei Greta mit der Beikost gestartet und welche Anzeichen gab es?

Wir haben mit der Beikosteinführung angefangen als Greta 5 Monate alt war. Wir waren mit der ganzen Familie, also auch Oma und Opa, im Urlaub und haben regelmäßig alle gemeinsam am Tisch gegessen. Greta saß immer auf dem Schoß eines Familienmitglieds mit am Tisch. Irgendwann begann sie uns genau zu beobachten und mitunter versuchte sie sogar uns das Essen zu klauen. Das war teilweise ziemlich witzig, wenn sie beispielsweise versuchte ihrem Onkel das Croissant aus der Hand zu klauen. Da wussten wir, dass es langsam Zeit wird für die Beikost. Als sie dann ein Stück Melone zum testen bekam und dieses mit absoluter Begeisterung ablutschte, dreinschaute als sei es der Himmel auf Erden und sogar anfing zu weinen als ich es ihr wegnehmen wollte, gab es keine Zweifel mehr.

Machst du BLW, Breikost oder einen Mix aus beidem? Gibt es einen bestimmten Grund dafür?

Wir waren zunächst sehr unsicher ob BLW oder Brei das Richtige für uns ist, waren aber beidem gegenüber aufgeschlossen. Greta hat uns aber ziemlich schnell gezeigt, dass sie das gefüttert werden ziemlich doof findet. Selbermachen hingegen ist genau ihr Ding. Der tägliche Kampf um den Löffel ging sowohl Greta als auch mir ziemlich schnell auf die Nerven und daher probierte ich einfach aus ob es besser funktioniert, wenn ich ihr das gekochte Gemüse einfach in Sticks serviere. Und siehe da, Madame war zufrieden und probierte sich aus. Seitdem sind wir komplett auf BLW umgestiegen.

Hattest oder hast du Probleme bei der Beikosteinführung? Wenn ja, welche und wie hast du sie gelöst?

Nach der Umstellung auf BLW klappte es deutlich besser mit der Beikost. Greta ist ein wirklich guter Esser, sie probiert alles und es gibt bisher kein Lebensmittel was sie komplett ablehnt. Nur das Verschlucken bereitete mir anfangs große Sorgen. Besonders bei Fleisch hatte ich Angst, dass sie sich vielleicht an den zu großen Stücken verschlucken könnte. Hat sie auch ein paar Mal, aber nie schlimm und die Stücke sind immer wieder von alleine herausgekommen. Mittlerweile passiert das fast gar nicht mehr. Außerdem habe ich gelernt ihr mehr zu vertrauen.

Und es gibt Tage an denen Greta keine Lust hat und nur mit dem Essen spielt und alles vollschmiert. Da hilft nur Geduld und tief durchatmen.

Gibt es Tipps & Tricks die du an uns weitergeben möchtest?

Ich glaube es ist ganz wichtig, dass man auf die Zeichen seines Kindes achtet. Das gilt nicht nur für die Beikostreife sondern auch für die Art der Beikost. Es gibt Kinder die sind absolute Breikinder, für sie wäre BLW das Falsche. Umgekehrt gibt es genug Mütter die ihre liebe Not mit der Breieinführung haben, deren Kinder schlecht essen oder Brei komplett ablehnen. Diesen Müttern würde ich raten, mutig zu sein und es einfach mal mit BLW zu versuchen.

Unser wichtigstes Hilfsmittel beim Essen ist das Lätzchen. Denn BLW kann zu Weilen eine riesen Sauerei sein. Wie für uns gemacht ist ein Lätzchen aus Silikon mit „Regenrinne“. Das Essen was sich dort sammelt kann man super wieder anbieten und alles was nicht auf dem Boden landet erspart mühsame Putzarbeit. Wenn es etwas gibt bei dem eine Sauerei vorprogrammiert ist gibt’s zusätzlich noch ein Lätzchen mit Ärmeln an. Denn Nudeln mit Tomatensauce schmecken zwar lecker, das Baby sieht danach jedoch aus als hätte es einen Hamster ermordet.

Inspirationen für BLW Rezepte die auch wir Eltern mitessen können gibt es mittlerweile auch jede Menge. Denn Sinn der Sache ist ja, dass man nicht für das Baby extra kochen muss, sondern es so früh wie möglich an der Familienkost teilnehmen kann. Die Facebook Gruppe Lenny’s Welt oder das Instagram Profil @blwideas bieten eine Menge einfache und leckere Ideen.

Was du uns sonst noch erzählen möchtest….

Wer BLW macht muss sich oft erklären. Gerade die ältere Generation versteht oft nicht was der „Quatsch“ soll. So schlug beispielsweise meine Schwiegermutter die Hände über dem Kopf zusammen als sie verstand, dass das Baby jetzt selber die Kartoffeln und das Rührei essen sollte. „Wenn unsere Jungs damals nicht essen wollten, haben wir sie unter den Arm geklemmt und ihnen den Brei so gefüttert. Das haben sie vielleicht zweimal gemacht, danach haben sie vernünftig gegessen.“ Eindeutig der bessere Weg die Kinder zu vernünftigen Essern zu erziehen, oder?

Meine Mutter hingegen hat große Sorge, dass das Kind niemals lernt vom Teller zu essen, da sie das Essen ja direkt auf die Tischplatte ihres Hochstuhls serviert bekommt. „Du musst dem Kind Manieren beibringen! Das gehört zur Erziehung dazu.“ Danke, für den Tipp… Die Erklärung, dass ich keinen Menschen kenne der nicht irgendwann gelernt hätte vom Teller zu essen leuchtete nicht wirklich ein.

Stellt euch also drauf ein, dass nicht jeder versteht was ihr da treibt. Zögert aber trotzdem nicht es auszuprobieren wenn ihr glaubt, dass es das Richtige für euch und euer Kind ist. Es mag zwar nervig sein euch ständig zu erklären aber ihr solltet auf euer Bauchgefühl vertrauen und euch nicht von anderen verunsichern lassen.

Last but not least, hier die Erfahrung von Kathrin mit ihrer kleinen Charlotte. Ihr könnt Katrin als @madame_bisous bei Instagram finden.

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Wann hast du bei Charlotte mit der Beikost gestartet und welche Anzeichen gab es?

Wir haben nun im Laufe des 7. Monats begonnen. Aber ganz ehrlich, Anzeichen habe ich keine gesehen. Die Babys gebinden sich ja in de oralen Phase und stecken einfach alles in den Mund, genauso sind sie an allem interessiert. Es ist nun auch so, dass, wen ich ihr etwas gebe, sie eigentlich mehr damit spielt oder gar nach 2-3 Löffel den Mund versperrt.

Ich mache mir also keinen Stress daraus und lasse mich von meinem Kind leiten. Irgendwann wird sie kapieren, was dahinter steckt und dann freue ich mich schon, nächstes Jahr ein paar meiner Lieblingsspeisen aufzutischen, wenn sie dann ein Jahr ist.

Machst du BLW, Breikost oder einen Mix aus beidem? Gibt es einen bestimmten Grund dafür?

Ich habe es mit Brei versucht, aber komischerweise spuckt sie den immer aus und versperrt den Mund – sogar eine süße Banane. Wenn ich Charlotte gröbere Stückchen geben, wie z.B. ein Stück reife Avocado, dann nimmt sie das und lutscht daran im Mund und zerdrückt es selbst nach und nach mit ihrem Gaumen. Zähne hat sie noch keine. Für uns wird es also daraus rauslaufen nur BLW zu machen. Ich versuche es dennoch immer mal wieder mit püriertem, aber wie gesagt, kein Zwang.

Hattest oder hast du Probleme bei der Beikosteinführung? Wenn ja, welche und wie hast du sie gelöst?

Im Prinzip haben wir keine Probleme, weil ich mich ganz nach ihr richte.. Bei breiiger Konsistenz schiebt sie mir alles zurück oder schüttelt ihren Kopf mit einem angewidertem Gesicht. Ich denke, jedes Kind ist anders. Unsere steigt wohl eher langsam in das Ganze ein. Für mich ist das kein Problem, da ich wahnsinnig gerne stille und Charlotte auch von Anfang an unheimlich lang durchgehalten hat – also die Stillabstände- und trotzdem gut zunimmt und wächst (mit fast 7 Monaten wiegt sie 8,9kg und ist 73cm groß).

Gibt es Tipps & Tricks die du an uns weitergeben möchtest?

Probiert es einfach aus. Eure Kinder zeigen euch schon, ob sie so weit sind und was ihnen schmeckt und wie sie es haben wollen. Mit BLW ist ja auch oft die Angst vor dem Verschlucken gegeben. Aber auch hier hat mein Kinderarzt mir das ok gegeben- einfach ausprobieren. Wichtig ist, dass man einfach dabei ist beim Kind während es mit dem Essen hantiert. Ich finde es übrigens prima, denn so lernt sie selbst zu essen.

Ein Negativpunt von BLW ist jedoch, dass der Essensplatz aussieht wie ****. Daher Geduld und Toleranz mitbringen und einfach unter dem Hochstuhl am Besten noch etwas ablegen.

Was du uns sonst noch erzählen möchtest….

Ich möchte Euch unbedingt ans Herz legen, lasst euch nicht von anderen beeinflussen, sondern macht euer eigenes Ding und vor allem so wie euer Kind es möchte. In meinem Bekanntenkreis und hier auf Instagram haben so viel nach dem 4. Monat angefangen mit Beikost und natürlich habe ich mich bedrängt und verunsichert gefühlt. Vor allem als ich dann nach dem 5.Monat blöd angeredet wurde von wegen irgendwann müsse ich ja mal anfangen und die Kleine schciebt doch alles in den Mund, sie hätte so einen Spaß beim Essen.

Tja, sie nimmt zwar alles in den Mund, aber allein jetzt durch unsere Einführung habe ich gesehen, es ist einfach die orale Phase und nicht der Hunger nach unserem Essen. Es gibt auch Kinde die ganz anders sind und diesbezüglich viel weiter schon im 5. Monat. Aber wie schon gesagt, jedes Kind ist anders. Und richtet euch einfach danach und nicht nach den anderen.

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Liebe Gina, liebe Vivian, liebe Lisa und liebe Kathrin,

ich danke euch vielmals, dass ihr mich bei diesem kleinen Projekt unterstützt habt und eure Erfahrungen mit uns geteilt habt. Ihr seid super!

Eure Antonella

Banane-Apfel-Zimt Pfannkuchen

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Eine schnelle, leckere und gesunde Mahlzeit für die ganze Familie.

Rezept (für ca. 8-10 kleine Pfannkuchen)

125g Dinkel- oder Buchweizenmehl
130ml Milch
1-2  Bananen (Bio)
1 Apfel (Bio)
Backpulver
Zimt

Mehl, Backpulver und Milch mischen und die zerdrückten Bananen hinzufügen. Etwas Zimt und zum Schluss den grob gehobelten Apfel untermengen.

In einer heißen Pfanne mit etwas Öl kleine Pfannkuchen rausbacken.

Für den Rest der Familie können die Pfannkuchen zum Beispiel noch mit Nutella, Zimt& Zucker oder Apfel-/Birnenmus verfeinert werden.

Guten Appetit!

 

 

Die große Welt der Beikost – Teil 3 „Brei“

In meinem dritten Teil zum Thema Beikost, möchte ich nur kurz auf das Thema Brei eingehen. Das Starten der Beikost in Breiform ist wohl die bekannteste Art der Beikost und auch die, die am meisten gelebt wird.

Ich bin ehrlich und muss zugeben, dass ich mich mit der reinen Breikost nicht sehr gut auskenne. Was ich gelesen habe oder von Erzählung weiß ist, dass man mit einer Gemüsesorte (z.B. Karotte) beginnen sollte und diese dann nach einigen Tagen um eine weitere Gemüsesorte (z.B. Kartoffel) erweitern soll. Und so geht das dann immer weiter. Der Grund ist, um etwaige allergische Reaktionen zu erkennen.

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Die große Welt der Beikost – Teil 2 BLW/ Breifrei

Die nächste Frage die sich stellt – nachdem mein Kind bereit ist für Beikost, welche Arten von Beikost es gibt und welche sich für mein Kind anbietet.

Im Grunde gibt es genau zwei verschiedene Arten von Beikost

  1. BLW (Baby led weaning)
  2. Breikost

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Die große Welt der Beikost – Teil 1 „Wann kann ich mit der Beikost beginnen?“

2016-09-25_05.42.02_2[1].jpgWir stecken mit Elia gerade total in dem Thema Beikost und ich muss zugeben, ich habe mir das viel einfacher vorgestellt. Also eigentlich, habe ich es mir gar nicht kompliziert vorgestellt, aber ich wurde eines besseren belehrt.

Wann beginne ich? Was gebe ich meinem Kind zu essen? Muss ich Brei geben? Wie ist das mit der Verdauung? Gläschen oder selbst kochen? Rezepte? Was ist, wenn mein Kind kein Brei mag? Und wie ist das mit dem Stillen/Fläschchen geben? Wasser, Saft, Tee?

Fragen über Fragen und da ich auf Instagram gesehen habe, dass es vielen von euch genauso geht, habe ich mir überlegt, zu diesem Thema eine wöchentliche Kolumne zu starten. In dieser wird es hauptsächlich um meine Erfahrung gehen und wie wir es gehandhabt haben bzw. handhaben.

Natürlich möchte ich auch auf eure Fragen und Erfahrungen eingehen und werde mich daher diesbezüglich so gut es geht darüber informieren und euch berichten. Des weiteren werde ich Rezepte testen und ein paar davon vorstellen und auch die ein oder anderen Tipps & Tricks bereithalten.

Um überhaupt in das Thema Beikost starten, stellt sich zuallererst die Frage:

„Wann kann ich mit der Beikost beginnen?“

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3 Jahrzehnte – Happy Birthday to me!

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Gestern war es so weit, auch ich habe die 30 erreicht!

Ab einem bestimmten Alter sind die eigenen Geburtstage nichts mehr besonderes. Die Tage runterzählen und im Kalender streichen, die Nervosität am Abend vorher und auf die richtigen Geschenke hoffen, dieser kleine Zauber ist schon lange verflogen.

Dieses Jahr ist es allerdings ganz anders. Die Tage vor meinem Geburtstag bin ich sehr nachdenklich und sentimental geworden. Aber warum? Was macht mich so traurig? Geburtstage sind doch etwas schönes und ein Problem mit dem „älter“ werden habe ich auch nicht. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen …

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#ichhatteeinefehlgeburt

Bereits in meinem Beitrag „Schwangerschaftsrückblich -Teil I“ bin ich kurz auf die Geschichte zu unserer Fehlgeburt eingegangen. Ich bin relativ offen mit dem Thema umgegangen, aber erst nachdem ich den Verlust verarbeitet hatte und ich verstanden hatte, dass ich nicht Schuld daran, sondern es eine Laune der Natur war.

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Eines Morgens im Juni, während ich im Bett lag und Elia neben mir noch schlief, bekam ich die Meldung, dass ein neuer Vlog von der lieben Jasmin von Familie Nimmerland (YouTube) online gegangen ist. Ein Klick auf den Link und 35 Minuten später lag ich weinend im Bett. Ja, das Thema Fehlgeburt geht mir noch immer sehr nahe und das wird es auch immer tun. Es ist wirklich erschreckend, dass es noch immer so ein Tabu Thema ist und genauso wie Jasmin, möchte ich dem entgegenwirken. Deswegen kommt hier ein extra Blogpost zu unserer Fehlgeburt und wie wir damit umgegangen sind.

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